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27. Arbeitsscheuer Neonazi

Die Kampfsportgruppe war gestern nicht da. Die Recherchen sind wieder richtig im Gange. Thomas erzählt mir, dass sie bei Fritz zu Hause recherchierten. Gemütliches Treffen, Frühstück, jeder hat etwas mitgebracht. Fritz ist eigentlich ein ganz netter Kerl: schwarzhaarig, dunkle Augen - ich habe ihm am Anfang für einen Türken gehalten. Wären es nicht die vielen Tatoos, ich vermute am ganzen Körper und die unzähligen Piercings, hätte man ihn für einen stinknormalen Faulenzer gehalten, der noch nichts im Leben auf die Reihe gebracht hat. Durch seine „Markenzeichen“ hebt er sich eben von den Normalos ab. “Weißt du wie es beim ihm zu Hause aussieht?“ Ich kann nicht sagen, dass ich es unbedingt wissen will. Garantiert so, wie es bei dem meisten dieser Menschen aussieht: dreckig und unaufgeräumt, aber so lange die sich da drin wohl fühlen ist es in Ordnung. „Es ist wirklich interessant bei ihm“ Thomas versucht meine Neugier zu wecken. Ich halte ihm schon länger für eine alte Schwatztante. „Da sind überall Hakenkreuze in seiner Wohnung und für Hitler hat er sogar ein richtiges Altar gebaut! Hast du noch nicht die Swastika gesehen, die er ständig am Gürtel trägt?“. Nein, die hab ich noch nicht gesehen. „Da steckt nur ein kleiner Denkfehler bei Fritz“, sag ich zum Thomas „Und zwar er hat vergessen, dass der Führer die Arbeitsscheuen als erste verbrennen lies.“, Thomas lacht.

10.2.07 21:38
 


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